17.03.2020

Einsatz 04/2020 Massiver Stau durch Kontrollen an der Grenze zu Polen

18.03. >>>Auf Initiative des Sächsischen Ministerpräsident Michael Kretschmer wurde zur Unterstützung und Entlastung der Ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Bundeswehr auf dem Wege der Amtshilfe angefordert. Seit den Abendstunden unterstützen die 80 Soldaten bei der Verteilung von Decken und Verpflegung. Auch der Transport der Lebensmittel zu den Feldküchen wird durch die Bundeswehr sichergestellt.

Auch THW Einsatzkräfte wurden in den Abendstunden wieder zur Unterstützung herangezogen.
Hier die Meldung des Landkreises Görlitz, dem die Führung in der aktuellen Situation obliegt.

Der Landkreis Görlitz hatte drei Einsatzzüge Versorgung, die sonst nur in Katastrophenlagen tätig werden, mit Speisen und Getränken zu entsenden. Es wurde ein zentraler Versorgungsstützpunkt in Nähe der BAB 4 eingerichtet. Von dort starten inzwischen mehrmals täglich Versorgungsfahrten für die im Stau stehenden Personen. Um die Verteilung zu gewährleisten, ermöglichten die Kräfte des Technisches Hilfswerk (THW) die Bildung einer Rettungsgasse. Darüber hinaus wurde die Aufstellung von Sanitäranlagen durch den Landkreis Görlitz organisiert.

 

18.03. >>> Über Nacht hat sich der Stau auf fast 60km Länge erstreckt. Durchgängig waren Einsatzkräfte unterwegs, um speziell die PKW Insassen zu unterstützen. Durch das DRK wurden Getränke und Verpflegung verteilt. Zum aktuellen Zeitpunkt reichen die Kräfte der Polizei für die Sperrungen und Verkehrsregulierungen aus. Erst zum Abend sind die nächsten Kräfte des THW angefordert.

17.03. >>> Aktuell beträgt der Rückstau über 40km. Teilweise standen die LKWs bis zur Abfahrt Bautzen West. Polizei, THW Görlitz und Bautzen sowie Rettungsdienst und Katastrophenschutz sind im Dauereinsatz um die Rettungsgasse frei zu halten. Der gesamte Rückstau wird fortlaufend nach Medizinischen Notfällen überprüft und ggf. unterstützt oder das Fahrzeug aus dem Stau geleitet. Viele stehen über 18h im Stau, teilweise auch Tiertransporter. Wo es möglich ist, wird mit Wasser und Lebensmitteln unterstützt.

Ein Ende ist aktuell nicht abzusehen. <<<

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Da an den Grenzen zu Polen aktuell jedes Fahrzeug kontrolliert wird, hat sich ein massiver Rückstau gebildet. Speziell LKWs stehen zum Teil mehr als 20km die Bundesautobahn A4 entlang. Auch Abfahrten und Ausweichstrecken sind stark überlastet. Aktuell wurde das THW Görlitz zur Unterstützung der Polizei alarmiert. Genauere Informationen liegen noch nicht vor.


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